Liebe Besucherinnen und Besucher!

 

In der Rubrik Lager und Aktionen findet ihr Berichte über unsere Lager und besondere Anlässe und Aktionen, an denen der Stamm teilgenommen hat!

 

 

 

Stammeslager in Veere

 

Nach langer Vorbereitung war es endlich soweit. Am 09.07.2016 starteten 33 Pfadfinder und Leiter ins große Stammessommerlager. Es ging nach Veere auf den internationalen Pfad-

finderplatz Scoutcentrum Zeeland direkt am Veerse Meer. Morgens um 8 Uhr traf sich schon die erste Gruppe – ein LKW mit dem gesamten Zeltmaterial, Gepäck und Fahrrädern und ein PKW. Diese fuhren bereits 1 Stunde früher los. Die restlichen Leiter und Pfadfinder starteten dann mit den privaten PKW’s um 9 Uhr am Marienheim. Nach 2 ½ Stunden Fahrt ohne Stau hatten wir unser Ziel erreicht. Jetzt wurde zuerst der große LKW ausgeladen und das gesamte Material und Gepäck auf kleine Hänger umgeladen. Der Platzwart zog diese Anhänger dann mit einer kleinen Zugmaschine auf den uns zugewiesenen Zeltplatz. Dann begann der Aufbau und um 17 Uhr hatten wir alles geschafft, das Zeltlager stand. Es wurde noch gegrillt und der Abend ging gemütlich zu Ende. Am Sonntag brannte die Sonne vom Himmel und somit wurde der Tag am Strand verbracht. Den nächsten Tag verbrachten wir mit Lagerbauten. Es wurde der Bannermast errichtet, das schwarze Brett aufgehängt und Hängematten gebaut. Alle packten mit an. Den Nachmittag verbrachten die Kinder und Jugendlichen natürlich wieder im Wasser. Am Dienstag hatten wir unseren ersten Mottotag: Afrika. Es wurde ein Spiel erklärt, in dem es um Wasser, Kamele und Gold tauschen ging. Alle waren mit Feuereifer dabei, aber am Ende des Spieles wurde festgestellt, dass jeder die Regeln anders ausgelegt hatte. Somit gab es keinen Sieger, dafür viel Gelächter und Spaß. Am nächsten Tag haben wir ein Stadtspiel in Veere durchgeführt. Bei strahlendem Sonnen-schein mussten einige Aufgaben in Veere erledigt werden. Am Donnerstag hatte uns der wilde Westen in seinen Bann gezogen. An verschiedenen Posten mussten Aufgaben zu diesem Thema erledigt werden z.B. Gold schürfen oder einen Bogen bauen. Freitag stand Cape Canaveral an – jeder baute seine eigene Rakete und dann wurde diese abgeschossen. Für das Wochenende stand bei jeder Stufe ein Hike auf dem Programm, aber nur die Wölflinge verbrachten eine Nacht auf einem anderen Zeltplatz und schliefen dort unter einer Plane. Die Juffis und Pfadis machten jeweils eine große Fahrradtour. Nun ging es mit großen Schritten auf das Lagerende zu. Es folgte noch ein Ausflug nach Middelburg, wo das restliche Taschengeld ausgegeben werden konnte. Am Dienstag begann schon der Lagerabbau. Am Mittwoch mußte alles wieder über die kleinen Hänger auf den großen LKW verladen werden. Am Mittag haben wir uns von Veere und Wasser verabschiedet und sind wieder Richtung St. Hubert gefahren. Alle sind gegen 16 Uhr wieder in St. Hubert angekommen. Es war ein tolles Lager, super Stimmung und traumhaftes Wetter.

 

 Helga Meyes

Pfingsten in Westernohe

 

Am 13.05.2016 starten 20 Pfadfinder und Leiter ins Pfingstlager. Es fand in Westernohe (Westerwald) statt. Ca. 2000 Georgspfadfinder aus Deutschland trafen sich hier zu einem nationalen Treffen. Alle Altersstufen von 7 – 18 Jahre waren anwesend. Abfahrt war um 15 UHr am Marienheim. Bedingt durch den starken Reiseverkehr kamen wir erst um 19.30 Uhr in Westernohe an. Nachdem wir unseren Zeltplatz gefunden hatten, wurde zügig aufgebaut. Das Abendessen durfte auch nicht fehlen und so wurde es an diesem Abend etwas später. Am nächsten Morgen fand ein Programm für alle Altersstufen statt. Die Jugendlichen be-

kamen kleine Infohefte, in denen die ganzen Aktivitäten beschrieben war. Sie konnten nun selbst entscheiden, welche Angebote interessant waren. Um 13 Uhr trafen wir uns zum Mittagessen auf unserem Zeltplatz. Jeder erzählte von seinen Aktionen und dann ging es und 15 Uhr wieder weiter bis zum Abendessen. Ab 20 Uhr spielte eine Pfadfinderband auf der großen Bühne. Über 1000 Pfadfinder fanden sich trotz Regenwetter vor der Bühne ein und es wurde gefeiert, getanzt und gesungen. Um 22 Uhr war das Konzert zu Ende und alle Pfadfinder liefen zu den Zelten. Dann war es auch sehr schnell ruhig auf dem Gelände. Alles hielt sich am Feuer in den Zelten auf, da es jetzt doch recht kalt und nass war. Auch am Sonntag konnten man die Aktivitäten weiter besuchen. Am Abend um 19 Uhr gab es eine große Pfadfindermesse, die vom Bundeskuraten gehalten wurde. Eine tolle Atmosphäre mit Emotionen, Liedern und Gedanken begleitete die Messe. Dann ging es wieder zurück zum Platz und es wurde noch viel am Lagerfeuer erzählt und gelacht. Am Montag wurde – nach dem die Zelte trocken waren – abgebaut und es ging wieder nach Hause. Um 16 Uhr hatte St. Hubert uns wieder. Wir hatten ein tolles Lager, trotz Kälte und Regen. Nächstes Jahr wollen wir wieder das internationale Pfadfindertreffen (Intercamp) in der Nähe von Münster

besuchen.

 

Helga Meyes

Stammesversammlung

 

Am 06.03.2016 fand die alljährliche Stammesversammlung um 15 Uhr im Marienheim statt. Die Vorsitzende Helga Meyes begrüßte alle Anwesenden und eröffnete die Versammlung.

Mit einer Stimmberechtigung von 12 von 15 Stimmen war die Versammlung beschluss-

fähig. Zuerst wurden die Berichte der 4 Kinder- und Jugendstufen in unterschiedlicher Art und Weise vorgetragen. Die Wölflinge hatten Karten mit den Aktivitäten gemalt und diese wurden an eine große Pinnwand gehängt. Die Jungpfadfinder haben eine Jahreszeitung

gestaltet. Jeder hat mitgewirkt und es ist eine tolle Zeitung entstanden. Die Pfadfinder haben den Bericht durch den Leiter vortragen lassen und bei den Rover wurde ein Film vom letzten Jahr gezeigt. Anschließend trug Helga Meyes den Vorstandsbericht und den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung und es wurde die Entlastung des Vorstandes beantragt, der auch zugestimmt wurde.

Da Helga Meyes 3 Jahre als Vorstand tätig war, standen nun Neuwahlen an. Nach diversen Vorschlägen stellten sich nur Lisa Greil und Helga Meyes zur Wahl und beide wurden zum Vorstand gewählt. Es folgt auch die Wahl von zwei neuen Kassenprüfern. Hier stellten sich

der Leiter Leiter Dirk Puhlemann und der Familienvater Dirk Meuter zur Wahl und wurden

einstimmig gewählt. Anschließend wurden noch die Termine und Aktivitäten für das Jahr 2016 vorgetragen und um 16.20 beendete Helga Meyes offiziell die Versammlung.

Jetzt kam der gemütliche Teil: Jürgen Sobotta zeigte die Bilder aus den Lagern 2015. Es wurde viel gelacht und geschmunzelt. Anschließend haben die Eltern tatkräftig beim Aufräumen geholfen. Die Letzten verließen um 17 Uhr das Marienheim.

 

Helga Meyes

Unser Altkleidercontainer in Bildern

 

Im letzten Jahr war es endlich so weit - wir bekamen unseren Container!

 

Bunt gestaltet wurde dieser nun auf der Stendener Straße aufgestellt.

 

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern für ihre Unterstützung!

Sommerlager der Jungpfadfinder in Hoogeloon, Niederlande


Am 17. Juli war es endlich so weit – 14 Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder starteten in das Sommerlager nach Hoogeloon in den Niederlanden.


Nach gut einstündiger Fahrt erreichten wir voller Vorfreude das Landgut Biestheuvel, wo wir 10 spannende Tage verbringen wollten. Nachdem die Zimmer bezogen waren, wurde das Gelände erkundet. Das Landgut bot einige Outdoor-Aktivitäten, von denen wir an diesem Abend besonders die Hüpfburg in Kuppelform genutzt haben.


Nach einer ausreichenden Portion Schlaf und einem leckeren Frühstück am nächsten Morgen wurde das Lager offiziell eröffnet. Eine Audienz bei Queen Helizabeth und ihrem Prinzgemahl stand auf dem Programm. Die Queen wandte sich hilfesuchend an unsere Juffis, denn sie hatte die Schlüssel zu ihrem Schmuckkästchen, einer riesigen Schatztruhe, verloren und war nicht in der Lage, diese zwölf Schlüssel wiederzufinden. Die Zeit drängte, denn die Queen und ihr Gemahl waren am darauffolgenden Samstag bei Lord Pimplebottom zum Dinner eingeladen – es war undenkbar, dort ohne die Kronjuwelen zu erscheinen. Die tapferen und mutigen Juffis erklärten sich sofort bereit, Queen Helizabeth und ihrem Prinzgemahl zu helfen.


Während der 10 Tage erwarteten die Juffis die verschiedensten Aufgaben und Herausforderungen, um die Schlüssel zu finden. Hierbei mussten die Jungen und Mädchen zusammen arbeiten, um gemeinsam Aufgabe für Aufgabe zu erfüllen und Schlüssel für Schlüssel zu finden. So streiften die tapferen und mutigen Juffis nachts durch finstere Wälder, erkundeten fremde Städte wie Hoogeloon und Eindhoven, schwammen durch „wilde Gewässer“ oder lernten, über Wasser zu gehen. Zu den persönlichen Highlights gehörten die Fahrt mit dem Fiedstrein, einem großen Fahrradzug, auf dem alle 14 Juffis Platz fanden und welcher nur durch alle zusammen gefahren werden konnte, und der sog. Waterball. Wer standfest war, konnte im Wasserball über das Wasser laufen. Jeder Juffi musste dafür zunächst in die Wasserballhülle klettern, die danach aufgeblasen und luftdicht verschlossen wurde. In diesem Ball konnte man sich dann auf dem Schwimmteich bewegen, praktisch über das Wasser laufen. Aber auch der Hike, eine Wanderung bei der man im freien übernachtet und auf kleinen Kochern sein Essen zubereitet, durfte nicht fehlen.


Den Juffis gelang es, bis Freitagabend alle erforderlichen Schlüssel zu finden. Queen Helizabeth und ihr Prinzgemahl dankten ihnen mit einer kleinen Feier und einer Planwagenfahrt für ihren mutigen Einsatz.


Nachdem wir am Sonntag von der Planwagenfahrt zurückgekehrt waren, stand schon das Kofferpacken auf dem Programm. Nach dem Frühstück am Montagmorgen ging es dann Richtung Heimat. Die zehn Tage vergingen wie im Flug und werden uns allen noch lange in Erinnerung bleiben. Nicht vergessen wollen wir, unseren Rovern zu danken. Auch ihren „Überfall“ am Freitagabend werden wir nicht so schnell vergessen. Wir freuen uns schon auf das Sommerlager im nächsten Jahr in Veere, NL.

Das Juffi-Leitungsteam

Pfingstlager 2015

 

Über Pfingsten machte sich die Roverrunde auf den Weg nach Westernohe im Westerwald. Dort fand zum 60. Mal ein nationales Lager mit vielen Aktionen und ausländischen Gästen aus Afrika und der Ukraine statt.

 

Am ersten Abend wurden die Zelte aufgeschlagen, das Gelände erkundet und gegrillt. Den Abend ließen die Rover bei Kartenspielen und Lagerfeuer ausklingen.

 

Am zweiten Tag besuchten die Rover zuerst den Gottesdienst unter freiem

Himmel und dann das sogenannte Internationale Dorf. Dort boten die afrikanischen Pfadfinder allerhand selbstgemachte Waren an. Außerdem  bestand die Möglichkeit, sich ein T-Shirt bedrucken zu lassen, Aufnäher zu erwerben und sich in einem Truck über die Flüchtlingslage zu informieren. Dieser Tag ging mit Musik in der Arena zu Ende, in der fast 4000 Pfadfinder Platz fanden.

 

Am letzten Morgen machten sich die Pfadfinder wieder auf nach St. Hubert.

 

 

 

Justin Blietschau

 

 

 

 

 

Elternzeltlager der Wölflingsstufe in der Eifel


In diesem Jahr ging es vom 14.-17.Mai wieder einmal in die Eifel auf den wunderschönen Jugendzeltplatz Tiefenbachtal nach Simmerath. Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir am Donnerstagmorgen mit vielen Wölflingen, Geschwistern, Eltern, Großeltern und großer Vorfreude. Bei einer so großen Gruppe wie in diesem Jahr mussten auch jede Menge Zelte aufgebaut werden: insgesamt waren es 19 Stück!!! Danach wurde bei einer kleinen Wanderung die schöne Umgebung  des Platzes erkundet und Holz für das Lagerfeuer gesammelt, an dem wir den schönen Tag gemütlich ausklingen ließen.

Leider starteten wir am Freitag mit nass kaltem Regenwetter. Doch am Mittag kam endlich die Sonne durch und die Kinder konnten sich nach  einer kleinen Wanderung auf der Sommerrodelbahn in Monschau austoben. So schliefen die Wölflinge früh am Abend und die Eltern hatten noch viel Spaß am Lagerfeuer.

Am Samstag gab es dann traditionell eine Stafette mit vielen lustigen Stationen und einer Menge Briefverstecke mit kniffeligen Aufgaben. Zum Beispiel musste jede Gruppe ein Gedicht oder Lied zum Lager dichten und es am Abend am Lagerfeuer vortragen. Dabei kamen tolle Texte zu Stande. Zum Beispiel das schöne Gedicht von der Gruppe „ Die furchtlosen 8“ :


„Ein Lager in der Eifel

Da hatten wir keine Zweifel

Eltern, Kinder und viele mehr

kamen daher gerne her.

Wir Pfadfinder aus St. Hubert

Haben Spaß, das ist viel Wert.

Trotz Regen, Sturm und Kälte

Lieben wir unsere Zelte.

Die Kinder strahlen wie die Sonne

Stafette, Leiter, reine Wonne.“

 

Am Sonntag konnten wir  mit viel Glück und Sonne alle Zelte trocken abbauen und kamen müde, aber glücklich am späten Nachmittag wieder nach St. Hubert.Es war in diesem Jahr ein sehr schönes Elternlager in dem alle viel Spaß hatten.  Und so hoffen wir viele Familien im nächsten Jahr wieder dabei zu haben.

 

Die Wöflingsleiterinnen

Die Wölflinge im Frühjahrslager
Die Wölflinge im Frühjahrslager

Frühjahrslager der Wölflinge

 

Ziel des diesjährigen Frühjahrslagers der Wölflinge war das Selbstversorgerhaus  Ahrhütte der PSG bei Blankenheim.

Am Nachmittag des 20. 02.2015 starteten wir mit 26 aufgeregten  Kindern in Richtung Eifel. Aufgeregt waren auch noch alle als wir gemeinsam das riesige Haus erkundeten. Anschließend startete in jedem Zimmer das große Betten erobern und beziehen. Nach dem gemeinsamen Abendessen gab es noch  zum Abschluss des Tages eine kleine Nachtwanderung für alle.

Am Samstag machten wir einen Ausflug zum  Hochwildpark Rheinland nach Mechernich-Kommern. Hier konnten sich alle Kinder so richtig auspowern. Ob beim Wandern, Füttern der Tiere, toben auf dem Spielplatz oder beim Picknick - für jeden war etwas dabei. Vor der Rückfahrt wurden noch fleißig Äste für das Stockbrot am Abend gesammelt. Lagerfeuer und Stockbrot dürfen in einem Pfadfinderlager natürlich nicht fehlen! Zum Abschluss des Tages gab es dann noch eine kleine Party mit Tanzvorstellungen der Mädchen bevor alle Wölflinge hundemüde in die Betten fielen.

Am Sonntagmorgen staunten wir alle beim Anblick aus den Fenstern: es hatte in der Nacht geschneit! So wurde nach dem Frühstück ruck zuck alles zusammengepackt, um noch draußen bei herrlichem Sonnenschein im Schnee zu spielen bevor es am Nachmittag wieder nach Hause ging.

Die Planungen für das nächste Lager laufen schon. Dann geht es mit Eltern, Geschwistern und Zelten in die Eifel nach Simmerath. Aber hoffentlich ohne Schnee!

Die Wölflingsleiterinnen

Auftakt der Pfadfinder nach den Sommerferien

 

Nach den Sommerferien stand bei uns Pfadfindern die Stufenübergabe auf dem Programm. Aus diesem Grund traf sich am 27. August der gesamte Stamm auf dem Pfadfinderplatz an der Tönisberger Straße.

 

Nachdem alle Kinder auf dem Pfadfinderplatz eingetroffen waren, eröffnete unsere Vorsitzende Helga Meyes in der Bannerrunde die Übergabefeier. Nach kurzer Begrüßung konnte es endlich losgehen – dieses Jahr warteten sechs aufgeregte Pfadfinder auf ihren Stufenwechsel.

Hierzu lassen sich die verschiedenen Stufen kleine Spiele einfallen, um die wechselnden Kinder zu verabschieden und ihnen den Stufenwechsel nicht allzu leicht zu machen.

In diesem Jahr warteten drei aufgeregte Wölflinge auf ihre Verabschiedung und den Stufenwechsel. Hierbei wurden sie traditionell von ihren Leiterinnen auf einer Schaukel aus Decken in die Jungpfadfinderstufe entlassen bzw. geschaukelt. Die Jungpfadfinder, die in die Pfadfinderstufe wechselten, mussten einen Hindernisparcours bewältigen. Dieser erforderte einen guten Gleichgewichtssinn und viel Teamarbeit. Nachdem der offizielle Teil des Stufenwechsels beendet war, trafen sich die neu gebildeten Stufen, um ihre Neuzugänge willkommen zu heißen und ihre Stufe vorzustellen. Zum Abschluss der Übergabe klang der Abend bei gemeinsamem Grillen aus.

 

 

 

Intercamp 2014 in Bad Lippspringe

 

An Pfingsten war es wieder soweit – das jährlich stattfindende Intercamp stand vor der Tür!

Das Intercamp ist ein internationales Pfadfinderlager, welches einmal im Jahr in verschiedenen Ländern stattfindet.

 

Für die Jungpfadfinder und Pfadfinder ging es in diesem Jahr nach Bad Lippspringe in der Nähe von Paderborn.

Bereits am Vormittag machte sich unser Stamm auf den Weg ins Intercamp. Dort angekommen, erwartete uns herrliches Sommerwetter. Nachdem wir unser Subcamp – das Lager wird unterteilt in verschiedene „kleine Lager“, sog. Subcamps – bezogen hatten, wurden schnell die Zelte aufgebaut, so dass sich alle Teilnehmer in ihren Zelten einrichten konnten. Am Nachmittag konnten wir dann den Platz und das Gelände erkunden und unsere Subcamp-Nachbarn schon einmal kennenlernen.

 

Am Samstag stand die große Eröffnungsfeier auf dem Programm. Nach dem Frühstück versammelten sich die einzelnen Subcamps und zogen gemeinsam zur Eröffnungsfeier. Alle Teilnehmer versammelten sich vor einer großen Bühne auf dem Lagerplatz. Nachdem die Fahnen aller teilnehmenden Länder gehisst waren, war das Intercamp offiziell eröffnet.

 

Nach der Eröffnungsfeier begannen die Aktivitäten für die Teilnehmer. Für unser Subcamp stand am Samstag der traditionelle Hike auf dem Programm. Unser Stamm startete gegen 10:30 Uhr auf den insgesamt 15 km langen Hike, auf dem wir verschiedenen Aufgaben zu erfüllen hatten. Unter dem Motto „Teamwork“ bewältigten die Jungpfadfinder und Pfadfinder die verschiedensten Aufgaben und konnten unter Beweis stellen, dass sie sich nicht nur als Pfadfinder bezeichnen, sondern auch Pfadfinder sind. Hierbei verzweifelten sie nicht an den manchmal doch recht kniffeligen Aufgaben, wie dem Passieren eines aus Seilen gewebten Spinnennetzes zwischen zwei Bäumen. Hierbei musste jeder Teilnehmer das Netz durchqueren und auf die andere Seite gelangen ohne die Seile zu berühren, wobei jede Lücke im Netz nur einmal von einer Person zum Durchqueren genutzt werden durfte. Die Kinder tüftelten solange an einer Lösung, die auch das schwächste Gruppenmitglied einbezog und zeigten einmal mehr ihren Teamgeist. Auch die übrigen Aufgaben erfüllten die Kinder, trotz der Hitze, mit Bravour. Am Nachmittag kamen wir zurück ins Lager und nutzten den Rest des Tages zum Swoppen (Tausch von Halstüchern oder Aufnähern mit anderen Lagerteilnehmern) oder genossen einfach das schöne Wetter.

 

Den Sonntag verbrachten wir auf dem Lagerplatz. Dort hatten wir Gelegenheit, an verschiedenen Spielen teilzunehmen. Die angebotenen Aktivitäten ließen keine Wünsche offen und jedes Kind fand sein persönliches Highlight, z.B. das Bogenschießen. Das Highlight für die gesamte Gruppe bildete das, die Spiele abschließende, Tauziehen, bei dem die Mädchen beweisen konnten, dass sie die Jungen doch recht schnell über den Rasen ziehen konnten. Neben den Spielen bestand die Möglichkeit, verschiedene kleine Pfadfindergeschäfte auf dem Zeltplatz aufzusuchen oder das Pfadfindermuseum zu besuchen

 

Der Sonntagabend wurde genutzt, um einmal mehr Kontakte zwischen den Teilnehmern zu knüpfen. Nach dem Abendessen trafen sich die Subcamps in den Lagergassen und aßen gemeinsam ein durch jeden Stamm vorbereiteten Essen. So bekamen wir für unseren zubereiteten Döner die Gelegenheit, verschiedenes Gepäck aus Polen, Crepes aus Frankreich oder Pudding aus Großbritannien zu probieren.

 

Am Montag hieß es dann „Abschied nehmen“. In der großen Abschlusszeremonie wurden die Länderfahnen abgenommen und das Intercamp offiziell geschlossen. Nachdem wir unseren Lagerplatz geräumt hatten, starteten wir gegen Mittag in Richtung Heimat.

 

Wir hatten alle sehr viel Spaß im Intercamp und konnten einige neue Freundschaften schließen! Im nächsten Jahr wird das Intercamp von den Polen in Neisse, einer Stadt in der Woiwodschaft Opole in Polen, ausgerichtet – wir Pfadfinder aus St. Hubert hoffen, auch dort wieder dabei sein zu können!

 

 

 


Frühjahrslager der Wölflinge 2014

 

In diesem Jahr ging es für die Wölflinge vom 14.-16.02. ins Frühjahrslager nach Kall-Krekel in der Eifel. Dort erwartete uns ein tolles Selbstversorgerhaus der PSG Aachen. Wir trafen uns am Freitagnachmittag und starteten mit vielen neuen Wölflingen ins Lager.  Nach vielen Staus kamen wir endlich am Abend an und konnten schnell die Zimmer beziehen. Da es für viele Kinder das erste Lager war, war die Aufregung groß. So groß, dass manche gar nicht ins Bett wollten und die Nacht zum Tage machten.

Am Samstagmorgen ging es dann nach Hellenthal ins Wildgehege. Zuerst konnten wir bei der Flugschau Bussarde, Uhus und Adler bestaunen. Auch die ersten kleinen Frischlinge haben wir beobachtet.  Auf dem Spielplatz wurde dann richtig getobt, bevor wir einen Picknickplatz mit toller Aussicht aufsuchten,  um gemeinsam mit den Kindern auf den Trangiakochern warme Würstchen zuzubereiten. Gestärkt ging es dann durch den Streichelzoo, wo noch fleißig viele Tiere gefüttert wurden.

Am späten Nachmittag fuhren wir zurück zum Haus und machten es uns gemütlich, malten und bastelten für die Stammesversammlung oder schnitzten Stöcke für das Stockbrot am Abend. Nach diesem schönen, erlebnisreichen Tag vielen alle Kinder am Abend hundemüde in die Betten!

Sonntagmorgen wurden nach dem Frühstück noch einige Spiele gespielt, bevor es wieder nach Hause ging. Am Sonntagnachmittag konnten dann alle Eltern ihre kleinen Wölflinge müde und zufrieden wieder in die Arme schließen.

Als nächstes fahren wir in diesem Jahr in das Eltern-Kinder Lager nach Veere (NL). In den Sommerferien geht es dann für zwei Wochen mit dem ganzen Stamm nach Österreich auf einen Internationalen Pfadfinderzeltplatz.

 

Die Wölflingsleiterinnen

Herbstlager der Wölflinge in der Jugendfreizeitstätte Clüverswerder

 

Am 26.10.2013 war es soweit: die Wölflinge starteten für eine Woche  ins Herbstlager nach Clüverswerder, einem alten Wasserschloss in der Nähe von Bremen.

Es erwartete uns eine spannende Woche in einem tollen Haus mit einem traumhaften Außengelände, dass keine Wünsche offen ließ – neben einem  Wasserspielplatz bot die Anlage ein Fußballfeld, Tischtennisplatten, Außenschach, Klettergerüste, eine Feuerstelle und vieles mehr.

In der Woche haben wir vieles erlebt. Am Sonntag haben wir begonnen Drachen zu basteln. Es wurde gesägt geklebt und geknotet, um den eigenen Drachen zu basteln. Und da in der Woche auch Halloween auf dem Kalender stand, haben wir auch Deko für unsere eigene Halloweenparty vorbereitet.

Montagmorgen wurde das Außengelände erkundet. Nachdem wir die vielen Möglichkeiten des Außengeländes ausgenutzt hatten, schnitzen wir Kürbisse aus, bis der aufgezogene Sturm uns ins Haus trieb. Aber am Nachmittag konnten wir schon wieder raus und den Wind zum Drachen steigen lassen an der Weser ausnutzen, die direkt hinter unserem Haus verlief.

Dienstag ging es dann bei schlechtem Wetter in ein Schwimmbad mit Riesenrutsche, Strömungskanal etc., bevor abends alle Kinder hundemüde ins Bett fielen.

Mittwoch machten wir einen Ausflug zu den Verdener Sanddünen und auf einen tollen Abenteuerspielplatz! Am Abend gab es noch einen tollen Auftritt unserer Mädchen, die in den Tagen zuvor einen Tanz einstudiert hatten.

Donnerstagmorgen fuhren wir nach Bremen zum Sightseeing und zum Taschengeld verbraten. Am Nachmittag zogen wir dann mit unseren selbstgebastelten Drachen los auf den Deich. Der ein oder andere Drache machte ein paar tolle Flüge! Und da es ja Halloween war, gab es am Abend ein kleines Halloweenbüffet, von den Kindern selbst kreiert, mit blutigen Fingern, Augenbowle, Gruselamerikanern und noch mehr gruseligen Spezialitäten.

Freitags besuchten wir noch  einen Wolfspark, das konnten wir uns als Wölflinge natürlich nicht entgehen lassen! Und es war toll! Die Kinder konnten viel über die Wölfe lernen und staunten nicht schlecht bei der Fütterung! Der Favorit war jedoch eine kleine Höhle in der die Kinder selbst nach Edelsteinen suchen konnten - da war es gar nicht so leicht die Schatzsucher am Ende nach Hause zu bekommen.

Schnell war die Woche vorbei und es ging am Samstag zurück nach St. Hubert! Für dieses Jahr war es das an Lagern für die Wölflinge, aber im nächsten Jahr geht es wieder auf große Fahrt: Im Februar in die Eifel, im Mai nach Veere ins Elternlager und im Sommer nach Österreich an den Mattsee. 

Jennifer Niggemann

 

Aufbruch ins Bezirkslager
Aufbruch ins Bezirkslager

Bezirkslager 2013

 

„Asterix und Obelix erobern Wegberg“- unter diesem Motto trafen sich vom 13. bis 15. September rund 250 Pfadfinder des Bezirkes Grenzland zum Bezirkslager auf dem Gelände des Hauses St. Georg in Wegberg.

 

Vor uns lag ein großes Abenteuer: Der römische Imperator Caesar wollte, im Glauben seine Armee hätte ganz Gallien besetzt, das Grenzland erobern. Von seinem Steuereintreiber Incorruptus erfuhr er, dass ein kleines gallisches Pfadfinderdorf dem römischen Imperium immer noch Widerstand leistete. Wütend beauftragte er seinen Präfekten Destructivus, sich rasch einen Plan einfallen zu lassen um das Dorf einzunehmen. Mit vereinten pfadfinderischen Kräften wollten wir dem Imperator das Handwerk legen!

 

Und so meisterten unsere Jungpfadfinder und Pfadfinder am Samstag viele verschiedene Aufgaben, um unser Dorf zu verteidigen! Der Imperator wurde erfolgreich geschlagen und das kleine gallische Pfadfinderdorf behielt seine Freiheit. Am Abend gab es dann zur Belohnung zwar kein Wildschwein, aber für alle Spanferkel und ein tolles Bühnenprogramm mit Auftritten von Daily Reality und Bernadette Kursawa.

 

Sonntag ging es dann nach dem Frühstück und einem Wortgottesdienst nach Hause. Und das endlich mal wieder- man glaubt es kaum- mit trockenen Zelten!

 

Es war ein schönes Wochenende und wir freuen uns schon auf weitere Aktionen unseres Bezirkes Grenzland.

 

 

24. September 2013

 

 

 

Tydal - immer wieder eine Reise wert!

 

In diesem Jahr ging es gemeinsam mit der Juffi- und Pfadistufe nach Tydal,einem Pfadfinderhof dänischer Pfadfinder, in der Nähe von Flensburg. Wenn es auch eine lange Anreise ist, so wird man doch belohnt mit einem Platz der bei Regen nicht zu Schlamm wird (wie im letzten Jahr), einem kleinem Fluss direkt am Platz zum Plantschen und Kanufahren und der Ostsee in Reichweite… Es gab viele Gründe für uns diesen Platz wieder einmal auszusuchen!

Und so ging es los am 21.07.13: mit 27 Pfadfindern starteten wir am frühen Morgen Richtung Norden - bei strahlendem Sonnenschein! Nach dem Wetter der letzten Sommerlager ein ungewohntes Gefühl: Zelte aufbauen bei Sonne und Hitze! Nach der Arbeit ging es dann natürlich erst einmal in die Treene zum Abkühlen.

Und das Wetter blieb uns fast immer treu. So konnten wir ein Kanuhike auf der Treene machen, fuhren zum Schwimmen oder Eis essen nach Tarp, nach Flensburg zum Stadtbummel und auch an die Ostsee - leider nicht wie geplant mit dem Fahrrad als Hike mit Übernachtung - dafür war es einfach viel zu heiß! Wir plantschten viel an der Treene, spielten Volleyball, Zombieball oder im Schatten Kartenspiele.

Zum Bergfest gab es dann in Tydal einen großen Mittelaltermarkt.  Ritter, Edelleute, Händler, Handwerker, Bauern, Gaukler und Bettler bevölkerten das Gelände. Rund 100 Darsteller entführten die Besucher in 45 Lagern in die Vergangenheit. Am Sonnabend gab es nach Sonnenuntergang eine Feuershow. Wir konnten an beiden Tagen über den Markt schlendern, Bogen schießen, Schmuck aus Steinen basteln und auch neue Freunde kennenlernen.

Nachdem wir dann fast immer gutes Wetter hatten, verließ uns das Glück in der letzten Nacht: es regnete! So mussten die meisten Zelte leider nass eingepackt werden. Aber nach so einem schönen Lager konnte uns das auch nicht die gute Laune verderben. Am 01. August kamen wir dann müde, aber gut gelaunt am späten Abend wieder in St. Hubert an. Am Freitagmorgen wurden dann die nassen Zelte bei Familie Klinger aufgebaut! An dieser Stelle einen großen Dank, das wir immer wieder mit unseren nassen Zelten zu Euch kommen dürfen!

Und am Ende stellten die meisten wieder einmal fest: 12 Tage sind eigentlich doch viel zu kurz. So starten wir nun mit den Vorbereitungen für das nächste Jahr und hoffen, dass wir mit dem Wetter wieder so viel Glück haben, wie in diesem Sommerlager!

Das Sommerlagerleitungsteam

22. August 2013

Vor der Abfahrt ins Intercamp
Vor der Abfahrt ins Intercamp

Intercamp 2013 in Cadier en Keer, Niederlanden


An Pfingsten war es wieder soweit – das jährlich stattfindende Intercamp stand vor der Tür!

Das Intercamp ist ein internationales Pfadfinderlager, welches einmal im Jahr in verschiedenen Ländern stattfindet.

 

Für die Jungpfadfinder und Pfadfinder ging es in diesem Jahr nach Cadier in Keer in den Niederlanden.

Bereits am frühen Vormittag machte sich unser Stamm auf den Weg ins Intercamp. Dort angekommen, erwartete uns leider nicht die Sonne. Da unser Stamm allerdings schon regenerprobt ist, wurde schnell unser Zeltplatz bezogen und das Lager aufgebaut. Nachdem die Zelte aufgebaut, das Banner gehisst war und alle Teilnehmer sich in ihren Zelten eingerichtet hatten, verschwand dann auch der Regen. Nach dem Abendessen hatten wir Gelegenheit, unsere „Lagernachbarn“ kennenzulernen und den Platz zu erkunden.

 

Am Samstag stand die große Eröffnungsfeier auf dem Programm. Nach dem Frühstück versammelten sich die einzelnen Subcamps (=Einteilung der teilnehmenden Stämme in kleinere Unterlager) und wurden, begleitet von einer Musikkapelle, zur Eröffnungsfeier geführt. Auf einem Sportplatz versammelten sich alle Teilnehmer und mit dem Pfadfindergruß und dem Hissen aller Fahnen der teilnehmenden Länder, wurde das Intercamp offiziell eröffnet.

 

Nach der Eröffnungsfeier begannen die Aktivitäten für die Teilnehmer. Unser Subcamp verbrachte den Samstag auf dem Zeltplatz und hatte Gelegenheit, an verschiedenen Spielen (40 verschiedene Angebote) teilzunehmen. Die angebotenen Aktivitäten ließen keine Wünsche offen und jedes Kind fand sein persönliches Highlight, z.B. das Bogenschießen oder Knoten für die Halstücher basteln. Daneben bestand die Möglichkeit, verschiedene kleine Pfadfindergeschäfte auf dem Zeltplatz aufzusuchen oder das Pfadfindermuseum zu besuchen. Und natürlich kam auch das Swoppen nicht zu kurz! Hierbei können die Kinder mit anderen Pfadfindern aus aller Welt Halstücher oder Aufnäher tauschen.

 

Der Samstagabend stand unter dem Motto „Delicious delight“. Nach dem Abendessen trafen sich die Subcamps in den Lagergassen und aßen gemeinsam einen durch jeden Stamm vorbereiteten typisch nationalen Nachtisch. So bekamen wir für unseren Obstsalat mit Vanillesoße die Gelegenheit verschiedenes Gepäck aus Polen, Crepes aus Frankreich oder Pudding aus Großbritannien zu probieren. Auch hierbei konnten viele neue Kontakte geknüpft werden.

 

Am Sonntag stand der traditionelle Hike auf dem Programm. Unser Stamm startete gegen 10 Uhr auf den insgesamt 15 km langen Hike, auf dem wir verschiedenen Aufgaben zu erfüllen hatten. Am Nachmittag kamen wir zurück ins Lager und nutzten die Gelegenheit, noch einige der angebotenen Aktivitäten wahrzunehmen, zu swoppen oder einfach das schöne Wetter zu genießen.

 

Am Montag hieß es dann „Abschied nehmen“. In der großen Abschlusszeremonie wurden die Länderfahnen abgenommen und das Intercamp offiziell geschlossen. Leider erreichte uns pünktlich zum Abschluss auch wieder der Regen. Schnell wurden die Zelte abgebaut und der Lagerplatz geräumt, so dass wir uns gegen Mittag auf den Heimweg machen konnten.

 

Wir hatten alle sehr viel Spaß im Intercamp und konnten einige neue Freundschaften schließen! Im nächsten Jahr wird das Intercamp von den Briten in der Nähe von Paderborn ausgerichtet – wir Pfadfinder aus St. Hubert werden bestimmt wieder dabei sein!

 

 14. Juni 2013

Die Wölflinge vor der "Baustelle"
Die Wölflinge vor der "Baustelle"

 

Frühjahrslager 2013

 

In jedem Jahr fahren die Wölflinge ein Wochenende lang gemeinsam in ein Selbstversorgerhaus. In diesem Jahr ging es nach Dülmen in die „Baustelle“ der PSG. Nun ist die „Baustelle“ keineswegs eine Baustelle, sondern ein großes Selbstversorgerhaus, dass keine Wünsche offen lässt: Tischtennisplatte, Kicker, Spielplatz, Feuerstelle,…- alles was ein Wölflingsherz begehrt.

Nachdem wir am Freitagabend gut angekommen sind, wurden die Zimmer erobert, Betten bezogen und der Rest vom Haus erkundet. Es folgte ein gemütlicher Abend an dem fleißig für den Ausflug am Samstag gebacken wurde. Es wurde Tischtennis und Kicker gespielt und Streiche wurden ausgeheckt, bei deren Planung die meisten Wölflinge allerdings schon einschliefen!

Am Samstag ging es dann zum Wildpark-Frankenhof. Die Kinder hatten eine Menge Spaß beim Füttern der Tiere, beim Toben auf dem großen Spielplatz, beim Entdecken des Märchenwaldes und beobachten der vielen Tiere. Abends gab es noch ein tolles Lagerfeuer mit Marshmallows, bevor alle Wölflinge hundemüde in ihre Betten fielen.

Sonntagmorgen machte uns dann der Schnee einen Strich durch die Rechnung und die Spiele im Garten wurden ins Haus verlegt. So hatten wir aber noch Zeit für einige Interviews zur Frage: Was hat euch am Wochenende besonders gefallen? Shana und Carolin: „Ich fand schön, dass wir im Tierpark waren.“ Juliane: „Mir hat das Lagerfeuer gut gefallen.“ Mia: „ Wir Mädels haben eine Mitternachtsparty gemacht und die Jungens geärgert. Wir hatten ein schönes Lagerfeuer.“ Jolie und Kristin: „ Mir hat die Party gefallen und der Spielplatz und die Streiche.“

Es war ein schönes Wochenende, wie immer viel zu kurz. Und so freuen wir uns auf die anderen Lager, die für die Wölflinge in diesem Jahr noch anstehen: das Elternlager im Mai und das Herbstlager, eine Woche lang, in Bremen.

 

 Die WölflingsleiterInnen

 

 

 

Stammesversammlung am 17. Februar 2013

 

Am 17. Februar fand die diesjährige Stammesversammlung im Marienheim statt! Um 15 Uhr begann die Versammlung durch die Begrüßung des Vorstandes. Auf der Agenda standen insbesondere die Jahresberichte der einzelenen Stufen und die Wahl des neuen Vorstands. Lisa Greil verabschiedete sich aus dem Amt der zweiten Vorsitzenden und stand nicht zur Wiederwahl zur Verfügung. Helga Meyes wurde erneut zur ersten Vorsitzenden gewählt und stellt nun allein den Vorstand des Stamm St. Hubert. Besonders viel Mühe hatten sich die einzelenen Stufen für ihre Jahresberichte gegeben. Die Wölflinge und Jungpfadfinder gestalteten Bilder zu ihrem Jahr 2012, während die Pfadfinder ein Ratespiel für alle Anwesenden vorbereitet hatten, indem die einzelnen Truppstundenthemen, Lager und Aktionen erraten werden sollten. Nach dem der offizielle Teil der Versammlung vorbei war, klang der Nachmittag bei einer gemeinsamen Fotoshow des Jahres 2012 aus.

 

Anbei findet Ihr ein paar Bilder der Stammesversammlung!

Bad Taste Party 2012
Bad Taste Party 2012

Juffis fahren zur zweiten großen Jungpfadfinderparty


Am 22. September war es soweit – die zweite große Jungpfadfinder-Party des Bezirks Grenzland stand auf dem Programm! Unter dem Motto „Bad Taste“ sollten wir einen bunten und verrückten Abend im Jugendheim „Arche“ in Lobberich erleben.

Doch bevor es losgehen konnte, quälte uns eine ganz andere Frage – Was sollen wir bloß anziehen??? Denn wo wir sonst vor dem Spiegel das schönste Outfit aussuchen, hieß es nun, möglichst verrückt, ausgefallen, schräg, hässlich, grell und bunt auszusehen! Gar nicht so einfach, hier das passende im Schrank zu finden! So mussten wir auch mal in den Schränken der Eltern, Geschwister, Omas und Opas nach den passenden Teilen suchen. Aber am Ende hatte jeder etwas Besonderes gefunden und so machte sich unsere bunte Gruppe am Samstag auf den Weg nach Lobberich.

Dort angekommen, trafen wir auf wirklich viele andere „bunte Vögel“. Jede Gruppe hatte sich besonders viel Mühe beim Styling gegeben und so wurde erst mal gestaunt, verglichen und viel gelacht. Ein besonderes Highlight war die Wahl des schrägsten Outfits! Alle Juffis erhielten am Anfang eine Nummer und einen Stimmzettel und konnten im Laufe des Abends das schrägste Outfit wählen. Dem Gewinner winkte ein Gutschein für Intertoys. Neben dem bunten Programm hielten uns den ganzen Abend das Süßigkeitenbuffet und die freien Getränke bei Kräften.

 

Wir haben viel getanzt, gelacht und auch Kontakte zu anderen Stämmen knüpfen können. Insgesamt war es ein toller Abend, den wir nicht so schnell vergessen werden! Wir freuen uns schon auf die nächste Juffi-Party 2013!

 

Ein besonderer Dank gilt dem Arbeitskreis der Jungpfadfinderstufe, der diesen Abend organisiert und möglich gemacht hat und natürlich allen anderen fleißigen Helfern!

 

23. September 2012

 

 

Unser Stamm bei der Übergabe 2012
Unser Stamm bei der Übergabe 2012

Pfadfinder feiern die Stufenübergabe

Nach den Sommerferien stand bei uns Pfadfindern die Stufenübergabe auf dem Programm. Aus diesem Grund traf sich am 29. August der gesamte Stamm auf dem Pfadfinderplatz an der Tönisberger Straße.

Nach dem doch sehr verregneten Sommerlager, hatten wir diesmal Glück mit dem Wetter. Im strahlenden Sonnenschein konnte die Übergabefeier beginnen. Nach der Begrüßung und einer kurzen Ansprache durch unser Vorstandsmitglied Helga Meyes, konnte die Übergabe beginnen.

In diesem Jahr warteten acht aufgeregte Wölflinge auf ihre Verabschiedung und den Stufenwechsel. Hierbei wurden sie von ihren Leitern traditionell auf einer Schaukel aus Decken in die Jungpfadfinderstufe entlassen. Und auch bei den Jungpfadfindern stand in diesem Jahr wieder ein Stufenwechsel an. Sechs Jungen ließen ihre Zeit als Jungpfadfinder hinter sich und fanden ihren Weg in die Pfadfinderstufe. Nachdem der offizielle Teil des Stufenwechsels beendet war, trafen sich die neu gebildeten Stufen, um ihre Neuzugänge willkommen zu heißen und ihre Stufe vorzustellen. Zum Abschluss der Übergabe klang der Abend bei einem gemeinsamen Grillen und freien Spielen aus.

Derzeit besteht der Stamm aus 66 aktiven Mitgliedern. Davon sind 24 Kinder in der Wölflingsstufe, 19 Kinder in der Jungpfadfinderstufe und 12 Kinder in der Pfadfinderstufe vertreten. Die Leiterinnen und Leiter des Stammes freuen sich auf eine spannende und ereignisreiche zweite Jahreshälfte 2012!

23. September 2012

Pfadfindergrüße aus dem Sommerlager

 

Am 08. Juli starteten wir in unser zwölftägiges Sommerlager nach Hoek van Holland. Um neun Uhr fuhr unser Bus Richtung Niederlande. Wir alle waren ganz schön aufgeregt und der Bus konnte uns nicht schnell genug zu unserem Ziel bringen. Dort angekommen machten wir dann recht schnell Bekanntschaft mit einem sehr hartnäckigen Begleiter – dem Regen. In strömenden Regen wurde in Windeseile das Lager hergerichtet. Zum Glück packten alle fleißig mit an, so dass die Arbeit zügig getan war. Nachdem das Lager stand und wir uns eingerichtet hatten, klang der erste Abend bei gemütlichem Grillen und Lagerfeuer aus. Den Montag verbrachten wir dann damit, dass Lager weiter herzurichten. Auf dem Programm standen verschiedene Lagerbauten wie der Bannermast. Für unseren fleißigen Einsatz wurden wir mit gutem Wetter belohnt und konnten an zwei Tagen mit den Fahrrädern an den Strand fahren. Der Strand ist wirklich sehr schön und empfehlenswert. Leider hielt das gute Wetter nicht an und Mittwochmorgen mussten wir alle feststellen, dass der Regen wieder da war und unseren Platz völlig geflutet hatte. Zum Glück stand unser Lager unter dem Motto „Piraten“, so dass uns auch dieser nasse Start in den Tag nichts anhaben konnte. Gemeinsam legten wir den Platz trocken und richteten uns auf den Regen ein. Am Nachmittag strahlte dann wieder die Sonne, so dass wir mit den Fahrrädern in das Zentrum von Hoek van Holland fahren konnten. Aufgrund des wechselhaften Wetters fuhren wir aber auch mal zum Schwimmen in das Hallenbad von Naaldwijk. Auf unserem Zeltplatz waren verschiedene Gruppen untergebracht, von denen wir besonders eine Gruppe Holländer kennenlernten. Diese luden uns zu einem Spiel ein, welches „Alles Ball“ hieß. Bei diesem Spiel, bei dem der Ball auf alle möglichen Weisen unter Einsatz des gesamten Körpers in Tore bewegt werden muss, wurde die ein oder andere engere Bekanntschaft geknüpft. Natürlich haben wir Pfadfinder die Niederländer haushoch bei dem Spiel geschlagen! Samstag stand dann schon das Bergfest auf dem Programm, welches immer in der Mitte des Lagers gefeiert wird. Am Morgen begaben wir uns, getreu dem Piratenmotto, auf eine große Schatzsuche. An verschiedenen Stationen mussten wir Aufgaben erfüllen und uns Teile der Schatzkarte erspielen, um diese dann hinterher zusammen zu setzen und den Schatz finden zu können. In zwei Teams zogen wir los und am Ende konnten wir uns über eine große Schatzkiste freuen. Abends stand dann als weiteres Highlight die Lagerhochzeit auf dem Programm, in der sich freiwillig zwölf Paare von unserem Piratenpfarrer verheiraten ließen. Wir alle hatten großen Spaß dabei! Leider hielt sich das schlechte Wetter, aber auch der Regen konnte der Stimmung im Lager nichts anhaben! Nach zwölf überwiegend nassen Tagen machten wir uns auf den Weg Richtung St.Hubert. Wir alle hatten viel Spaß in Hoek van Holland und freuen uns schon auf das nächste Sommerlager, hoffentlich ohne Gummistiefel!

Luca Aventaggiato, Nils Haß, Julia Kemmling, Luna Labusch, Robin Loschelders, Sven Meyes, Till Niggemann, Patrizia Otte, Nick Röckrath, Aileen Sehic, Simon Sehic, Marco Skaletz, Uwe Suchsland.

 

Intercamp 2012

 

Nach langem hin und her stand es im März schließlich fest: Das diesjährige Intercamp geht nach Vilseck, in der Nähe von Nürnberg!

 

Dieses jährliche internationale Pfadfinderlager ist üblicherweise auf ca. 2000 bis 3000 Teilnehmer beschränkt, die aus derzeit acht teilnehmenden Nationen stammen:
Amerikaner (BSA), Belgier (FOS), Deutsche (DPSG), Engländer (BSWE), Franzosen (SGdF), Kanadier (SC), Niederländer (SN) und Tschechen (JUNAK).
Das INTERCAMP findet jedes Jahr über Pfingsten von freitags bis montags statt. Jedes Jahr ist eine andere Nation verantwortlich, das Lager auszurichten und zu organisieren. Das erste INTERCAMP als solches, fand Pfingsten 1967 in Wellerlooi (in der Nähe von Venlo) in den Niederlanden statt. Dieses Jahr wurde es von den in Deutschland stationierten Amerikanern ausgerichtet, den BSA (Boy Scouts of America).

 

Da wir einen langen Weg vor uns hatten, trafen wir uns bereits morgens früh um sechs und machten uns recht verschlafen auf. Wie gehofft, kamen wir nicht in den Pfingstreiseverkehr und erreichten bereits gegen 14.00h den Lagerplatz. Bei herrlichem Sonnenschein waren die Zelte schnell aufgebaut und wir konnten beim gemütlichen Grillen das Treiben der noch ankommenden Gruppen beobachten.

Nach der Eröffnungsfeier am Samstagmorgen ging es für uns auf Hike. Geplant waren 19 km durch Wiesen und Wälder bei traumhaftem Wetter. Am Ende waren es knapp 25km und so manchen qualmten die Socken, da konnte die Umgebung noch so schön sein! Entsprechend kurz war der Abend, alle schliefen früh tief und fest.

Am Sonntag standen Spiele vor Ort auf dem Programm: Die Kinder konnten an vielen Spielestationen Spaß haben: Da gab es Mountainbike Parcours, Bogen- und Luftgewehrschießen, Kanuwettziehen, Feuer machen, Kochen, Wassertransportspiele uvm. Nebenbei wurden fleißig Halstücher und Abzeichen getauscht. Bei den Temperaturen durfte eine Wasserschlacht natürlich auch nicht fehlen.

Am Abend gab es dann ein internationales Abendessen. Mit zwei Gruppen aus Polen und Frankreich wurde gemeinsam gekocht. Es gab Pyry z gzikiem (Kartoffeln mit Quark und Zwiebeln), Crêpes (mit Ananas, Rosinen, Honig und Käse) und Nudeln Bolognese.

Mit einem grandiosen Feuerwerk endete auch dieser Abend und wehmütig, dass das Intercamp schon fast vorbei war, gingen alle in die Zelte.

Montagmorgen gab es nAoch eine Abschlussrunde bevor es hieß: Alles einpacken und Zelte abbauen, es geht wieder nach Hause! Nach einer doch recht langen Heimfahrt, kamen wir dann alle gesund und hundemüde gegen acht Uhr in St. Hubert an.

Im nächsten Jahr geht es zu Pfingsten nach Maastricht, wir freuen uns schon darauf!!!

 

Bedanken möchten wir uns bei Familie Stosiek, Firma Eisenwaren Robens und dem FC St. Hubert für das zur Verfügung stellen ihrer Fahrzeuge. Dank Euch konnten wir in diesem Jahr, trotz der Entfernung, am Intercamp teilnehmen und es vielen Kindern auch finanziell ermöglichen, ein so spannendes Wochenende zu erleben! Vielen, vielen Dank!

 

Jennifer Niggemann

 

 

Das Elternlager macht nicht nur den Kindern Spaß, sondern auch den Eltern!
Das Elternlager macht nicht nur den Kindern Spaß, sondern auch den Eltern!

Elternlager der Wölflinge in Veere

 

Jedes Jahr zu Christi Himmelfahrt geht es für die Wölflinge mit ihren Eltern und Geschwistern ins Elternlager. Dieses Jahr einmal nicht wie gewohnt in die Eifel, sondern nach Veere in den Niederlanden auf einen Pfadfinderzeltplatz vom Scoutcentrum Zeeland.

Mit rund 60 Leuten ging es am Donnerstagmorgen los. Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns mit vier vollgepackten Anhängern auf den Weg. Auf diesem Weg noch einmal ein Dankeschön an Familie Stosiek und Familie Klinger für das Leihen der Anhänger, ohne die dieses Lager nicht möglich gewesen wäre: vielen, vielen Dank!

Nach der Ankunft am Scoutcentrum machten die Kinder sofort das Gelände am Wasser unsicher. Da der Platz direkt am Versemeer liegt, blieben nicht viele Schuhe trocken. Dann sammelten wir uns zum Aufbau der Zelte. Trotz der Menge an Zelten (16 Stück!) ging der Aufbau recht schnell, da fast alle mithalfen. Gestärkt von Gegrilltem und dem leckeren Salatbuffet machten sich noch einige zu Fuß auf nach Veere, während die am Platz Gebliebenen das Lagerfeuer vorbereiteten oder es sich schon in den Schlafsäcken gemütlich machten.

Am Freitag gab es dann eine große Stafette mit vielen Posten, viel Sonnenschein und einem wunderschönen Ausblick auf das Verse Meer. Die Eltern und Kinder machten Kirschkernweitspucken, Erbsentransport mit Strohhalmen, Kimspiel-sehen und -schmecken und vieles mehr. Am Abend wurden noch tolle Lieder und Gedichte vorgetragen, die die Gruppen während der Stafette vorbereitet hatten. Auch die selbstgebastelten Boote wurden feierlich zu Wasser gelassen. Danach ließen wir den Abend mit Marshmallows am Lagerfeuer ausklingen.

Vom herrlichen Sonnenschein geweckt, machten sich am Samstag alle auf den Weg zum Strand - bei der Nähe zum Meer und dem super Wetter gar keine Frage! So traf man sich erst am Abend wieder am Platz, die meisten mit ganz schön roten Nasen.

In der Nacht verließ uns leider das Glück mit dem guten Wetter und so mussten wir alle Zelte nass mit nach Hause nehmen. Nach der Heimfahrt trafen wir uns alle daher bei Familie Klinger wieder, um alle Zelte zum Trocknen wieder aufzubauen. Aber auch das ging mit guter Laune und Zusammenarbeit ruck zuck. Auch hier noch einmal ein Dankeschön an Familie Klinger für das zur Verfügung stellen der Wiese!!!

 

Fazit von diesem, für fast alle Kinder viel zu kurzem, Elternlager: Es war mal wieder eine lustige Fahrt, die uns allen viel Spaß gemacht hat und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! Da geht es vom 09. bis 12. Mai in die Eifel!!!

Die Wölflingsleiter

Georgstag 2012 in St. Tönis


Am 29. April nahmen wir mit insgesamt 33 Kindern und Jugendlichen am diesjährigen Georgstag in St. Tönis teil.

Der Georgstag ist ein Zusammentreffen aller Pfadfinder der DPSG im Bezirk Grenzland. An diesem Tag feiern wir unseren Schutzpatron St. Georg. Dieses Jahr stand der Tag unter dem Motto „ Aktion 12- Abenteuer möglich machen“, welches sich mit dem Thema Kinderarmut in Deutschland, aber auch in anderen Ländern, auseinander setzte.

Mit der Wölflings- und Jungpfadfinderstufe haben wir an einer großen Stafette auf dem Schulgelände Corneliusfeld teilgenommen. Hier konnten die Kinder spielerisch erfahren, was Armut bedeutet und wie sich diese gerade auf das Leben eines Kindes auswirken kann. So mussten zum Beispiel die Preise für Lebensmittel eingeschätzt werden oder es konnte getestet werden, wie schwierig es sein kann, Wasser zu haben, wenn dieses an einem Brunnen geholt werden muss und nicht aus einer Leitung fließt. Im Rahmen der verschiedenen Aufgaben ging es für die Kinder darum, möglichst viele Glasperlen durch die erfolgreiche Bewältigung der gestellten Aufgaben zu sammeln. Diese Glasperlen wurden am Ende des Spieltages durch den Bezirk in Geld eingetauscht.

Die erspielten Spendengelder kommen dem Verein „ Apfelblüte“ aus St. Tönis zugute. Der Verein setzt sich für bedürftige Kinder in der Stadt Tönisvorst ein, indem er die Chancen auf Bildung und Teilhabe zu verbessern versucht. Unter anderem unterstützt er die Teilnahme von Kindern an Klassenfahrten und Ausflügen und vergibt Zuschüsse zur Mittagsverpflegung und Lernförderung. Die Kinder erspielten die beachtliche Summe von 300 €, die der Bezirk Grenzland an den Verein „Apfelblüte“ übergeben wird.

Die Pfadfinderstufe war mit verschiedenen Medien in der Stadt unterwegs, um auf das Thema Kinderarmut aufmerksam zu machen. Unter anderem konnten sie Interviews über das Thema mit Politikern der SPD und CDU führen, haben Zeitungsberichte erstellt oder Videos gedreht.

Nach einem sehr erfolgreichen Vormittag, freuten sich alle auf das leckere Mittagessen mit einer deftigen Erbsensuppe, Würstchen und Brötchen.

Um 14:30 Uhr machten wir uns dann alle geschlossen auf den Weg in die Pfarrkirche St. Cornelius, wo wir einen Gottesdienst feierten. Traditionell verabschiedeten wir uns mit dem Lied „Nehmt Abschied Brüder“ von einem gelungenen Tag.

Nächstes Jahr findet der Georgstag in St. Hubert statt und wir hoffen, dass dieser Tag auch ein voller Erfolg wird!

 

                                                                                                                      Bernadette Kursawa

Frühjahrslager 2012 der Wölflingsstufe

 

Wie in jedem Jahr ging es für die Wölflingsstufe für ein Wochenende ins Frühjahrslager. Diesmal nach Xanten-Wardt in die Villa Kunterbunt, einem Selbstversorgerhaus des BDKJ.

Es stand einiges auf dem Programm: Am Freitag nach der Ankunft großes Zimmer einrichten, Muffins backen für den Ausflug am Samstag in den Archäologischen Park Xanten (APX), eine Nachtwanderung für die, die die Nacht zum Tage machen wollten.

Am Samstag ging es dann wie geplant früh in den Park. Dort wartete eine interessante Führung auf uns. Danach wurde der große Spielplatz in Beschlag genommen, während die Leiter das Picknick vorbereiteten. Leider setzte dann auch der Regen ein und wir flüchteten ins Museum, wo die Kinder vieles entdeckten und sich auch als Legionär verkleiden durften. Zum Abschluss wurde im Amphitheater noch der ein oder andere Wettstreit ausgetragen, bevor es zurück zur Villa ging.

Nach einer kleinen Stärkung mit heißem Kakao und Keksen gab’s einen gemütlichen Restnachmittag mit Kicker, Bastelkiste und Spielen. Nach dem Abendessen ging es dann noch auf eine Nachtwanderung für alle, bevor die kleinen Wochenendrömer erschöpft in ihre Betten fielen.

Bei strahlendem Sonnenschein gab es am Sonntagmorgen noch Spiele rund um’s Haus: Das Abc-Spiel, Spiele mit dem Schwungtuch, Fußballspielen oder in der Sonne faulenzen und die ersten Butterblümchen pflücken. Zum Ende ging es noch eine Runde auf den Spielplatz, bevor es am Nachmittag nach Hause ging.

Wir freuen uns schon auf die anderen Lager die in diesem Jahr anstehen, wie das Elternlager im Mai in Veere (NL) und das Stammessommerlager in Hoek van Holland im Juli.

 

Die Wölflingsleiter

 

Jennifer Niggemann

 

Stammeskarnevalsfeier im Marienheim

Die fünfte Jahreszeit ist auch an den Pfadfindern nicht spurlos vorbeigegangen – nach dem Erfolg im letzten Jahr, stand auch in diesem Jahr eine große Stammeskarnevalsfeier auf dem Programm. Gemeinsam mit allen drei derzeit im Stamm vertretenen Altersstufen wurde eine bunte Karnevalsfeier im Saal des Marienheims gehalten. Das Programm wurde hierbei wieder von der Pfadfinderstufe organisiert, die von den Leiterinnen und Leitern bei der Umsetzung der Spiele unterstützt wurde. Den Jungpfadfinder und Wölflinge bot sich ein buntes und abwechslungsreiches Programm. So feierten die Kinder ausgelassen beim Stopp-Tanz, ergatterten den letzten Stuhl bei der Reise nach Jerusalem oder tanzten mit Luftballons zwischen den Partnern. Allen Mitgliedern hat die Feier großen Spaß gemacht, so dass wir uns schon auf das nächste Mal in 2013 freuen!

Tannenbaumaktion 2012

Am 07. Januar 2012 startete die jährliche Tannenbaumaktion der katholischen Jugendverbände aus St. Hubert. Hierbei sammelten die Mitglieder der Messdiener, der KjG, der Voescher Junggesellen und der Pfadfinder auf Wunsch die ausgedienten Weihnachtsbäume in St. Hubert gegen eine Spende von 3,-€ ein.

Seit 1994, dem Jahr der ersten Aktion, sammeln die Mitglieder der Jugendverbände die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Der Erlös der Aktion fließt in den Jugendfond. Gelder aus dem Jugendfond werden insbesondere dazu genutzt, Kinder aus kinderreichen oder sozialschwächeren Familien bei Ferienfreizeiten zu unterstützen oder die Gruppenarbeit der einzelnen Jugendverbände zu fördern.

Um neun Uhr am Samstagmorgen trafen sich die Mitglieder der einzelnen Verbände im Marienheim. Bei Kaffee und frisch belegten Brötchen wurden die sechs Sammelrouten auf die Helfer verteilt. Bis zum 07. Januar hatten sich 95 St. Huberter Spender zu der Aktion angemeldet. Aber auch während der laufenden Sammelaktion erreichten einige unangemeldete Baumspenden die fleißigen Sammler. Insgesamt wurden ca. 100 Bäume gesammelt, die bis 12.30 Uhr beim Entsorgungshof abgegeben wurden.

In diesem Jahr freuen sich die Jugendverbände über einen Erlös in Höhe von 369,-€. Damit konnte das gute Ergebnis des Vorjahres noch übertroffen werden.

 

Die Pfadfinder bedanken sich herzlich im Namen der katholischen Jugendverbände bei allen Spendern und Spenderinnen! Nur durch Ihre Spende konnte ein solches Ergebnis erzielt werden! Ein herzliches Dankeschön gilt auch den fleißigen Sammlern und Sammlerinnen, die die Aktion wesentlich mitgetragen haben!

Beim Spielen im großen Garten
Beim Spielen im großen Garten

Herbstlager der Wölflinge in Burlage

 

In den Herbstferien fuhren die Wölflinge in ein Selbstversorgerhaus nach Burlage an den Dümmersee, nahe Diepholz. Am ersten Tag wurden erst einmal die Zimmer bezogen und das großzügige Gelände erkundet. Der erste Abend im Haus wurde noch sehr lange zum Tag erklärt. Da das Haus sehr groß war und viele Räume sich auch zum Spielen anboten, wurde noch lange gespielt. Keiner der Wölflinge war wirklich müde, sie waren noch alle sehr aufgeregt und selbst als die Leiter die Nachtruhe eingeläutet hatten , wurde noch lange im Taschenlampenschein gequatscht und gelacht. Am nächsten Morgen haben wir nach dem Frühstück unsere Wanderstiefel angezogen und sind zum Dümmersee gewandert. Am Strand wurden Muscheln und Federn gesammelt, Steine hüpften über das Wasser und wir eroberten einen tollen Abenteuerspielplatz. Bei sommerlichen Temperaturen picknickten wir auch dort, ehe es zurück zum Haus ging. Dort angekommen spielten wir noch lange in dem schönen Garten. Wir kletterten in Bäumen, spielten mit dem Schwungtuch, Fußball, Tischtennis oder Verstecken mit den Leitern. Spätnachmittags oder abends haben wir oft Gesellschaftsspiele gespielt, gebastelt, gemalt oder gepuzzelt. Außerdem haben einige Mädchen einen Tanz für das Bergfest eingeübt. Es wurden Kürbisse geschnitzt und Laternen aus Milchkartons gebastelt. Es gab eine Nachtwanderung und zum Bergfest einen Laternenumzug. Währenddessen wurde das Gruselbuffet vorbereitet. Dafür brauchte man „ starke Nerven“. Es standen z. B. „Hirn“, „Adern“, „blutige Finger“ und „Schlangen“ auf dem Speiseplan. Trotzdem hat es allen geschmeckt. Am nächsten Tag war die Zeit für unsere Geister-Spieleolympiade gekommen. Geisterdosenwerfen, Geisterpusten, Mumienwickeln und das Käfereiswürfelspiel sind nur einige der Spiele, die wir angeboten haben. Leider hatten wir dann einige Kranke zu verzeichnen, sodass wir nicht unser ganzes Programm durchführen konnten. Dennoch waren wir noch Schwimmen und haben noch unser Taschengeld ausgeben können. So verpassten die Kinder nicht wirklich etwas. Sie wären zwar gerne noch ein zweites Mal in das tolle Schwimmbad gegangen, aber ich glaube, dass keiner der Wölflinge noch die Stafette oder eine weitere längere Wanderung vermisst hat - im Gegensatz zu mir und den anderen Leitern, schließlich war dies mein Abschiedslager.

Susanne Nöhles

Juffis und Pfadis an der Treene
Juffis und Pfadis an der Treene

Sommerlager der Juffis und der Pfadis in Schleswig-Holstein

Die Jungpfadfinder und Pfadfinder unseres Stammes fuhren in der ersten Hälfte der Ferien in ihr diesjähriges Sommerlager nach Schleswig-Holstein. Auch wenn das Wetter nicht immer sommerlich war, verbrachten alle 12 schöne Tage auf dem Pfadfinderhof "Tydal". Den folgenden Lagerbericht verdanken wir der Pfadfinderstufe!

 

Hallo erstmal! Ich weiß gar nicht ob Sie wussten, dass wir Pfadfinder, im schönen Schleswig Holstein, 12 Tage auf dem Pfadfinderhof „Tydal“ waren.

 

Tag 1 (31.07.2011):

Müde angekommen, haben wir die Zelte aufgebaut. Am Abend haben wir dann alle zusammen gegrillt.

 

Tag 2 (01.08.2011):

Wir haben Lagerbauten gemacht und das Banner aufgehängt. Später sind wir dann in die Treene gegangen und haben eine kleine Schlammschlacht gemacht.

 

Tag 3 (02.08.2011):

Es war schönes Wetter.

Wir sind direkt nach dem Frühstück mit den Leitern nochmals in die Treene gegangen und haben eine riesige Schlammschlacht gemacht. Später waren wir mit dem Fahrrad in Tarp Eis essen.

 

Tag 4 (03.08.2011):

Mittwochmorgen sind wir früh aufgestanden und waren sehr müde. Nach dem Frühstück haben wir Schlafsack und Anziehsachen in die Kanutonnen gepackt, unsere Schwimmwesten angezogen, die Kanus genommen und sind mit dem Kanu 13 km (ungefähr 4 – 5 Stunden) gefahren. Am Abend haben wir unser Essen in Trangias gekocht.

 

Tag 5 (04.08.2011):

Morgens früh sind wir weiter gefahren. Nach den ersten paar Metern hat es schon angefangen zu regnen.

 

Tag 6 (05.08.2011):

Die Juffis sind mit den Leitern, mit dem Auto, nach Tarp gefahren, um das Essen für das Trangia-Kochen zu holen. Die Pfadis sind mit dem Fahrrad Eis essen gefahren. Als wir 3 Pfadis, vor den Juffis, wieder ins Lager zurück gekehrt sind, haben die Leiter uns 3 Minuten Zeit gegeben zum Umziehen, da wir den heiligen Geist bekommen haben.

 

Tag 7 (06.08.2011):

Sind wir mit den Leitern an die Ostsee gefahren und hatten gutes Wetter und sehr viel Spaß. Am Abend haben die Juffis am Trangia gekocht. Die Pfadis sind in eine Pommesbude gefahren.

 

Tag 8 (07.08.2011):

Sonntag war ein Gammeltag wegen des Regens. Wir haben Knoten und Schlüsselanhänger gemacht und Karten gespielt.

 

Tag 9 (08.08.2011):

Wir sind nach Flensburg gefahren, um unser restliches Taschengeld auszugeben. Nach dem anstrengenden Tag gab es am Abend Döner selbst gemacht.

 

Tag 10 (09.08.2011):

Am 07.08. gab es schon mal einen Gammeltag, nur jetzt haben wir wirklich stundenlang geschlafen, gelesen, Karten gespielt oder einfach nur abgeschaltet.

 

Tag 11 (10.08.2011):

Zeit zum Sachen Packen! Regenwetter! Nun sitze ich, Patricia, mit Pascal, Anika und René am Tisch und schreibe diesen Bericht.

 

Tag 12 (11.08.2011):

Abbau und ab nach Hause!

 

Patricia Börst, Pascal Nöhles, Anika Stosiek, René Beeren

 

Intercamp in Boom, Antwerpen

Über das Pfingstwochenende ( 10.6.-13.6.2011) waren wir mit der Jungpfandfinderstufe und der Pfadfinderstufe unseres Stammes in Boom/ Antwerpen, im Intercamp. Das Intercamp ist ein internationales Pfadfinderlager, das einmal im Jahr in verschiedenen Ländern stattfindet.

In Boom angekommen, suchten wir unseren Zeltplatz und bauten unser Lager im Regen auf. Nachdem alles halbwegs trocken verstaut worden war und die Kinder ihren Schlafplatz eingerichtet hatten, konnten wir unser wohlverdientes Abendessen genießen. Anschließend hatten wir noch ein wenig Zeit, den gesamten Zeltplatz zu erkunden. Am Samstag, nach dem Frühstück, fand die Eröffnungszeremonie des Lagers statt. Alle Teilnehmer wurden von einer Musikkapelle an ihrem Lagerplatz abgeholt und zum gemeinsamen Treffpunkt mit den wehenden Fahnen( „Banner“) geführt. Mit dem Pfadfindergruß wurden dort die Fahnen aller teilnehmenden Länder gehisst und das Intercamp offiziell eröffnet.

Nach der Eröffnungsfeier begannen die verschiedenen Aktionen für die Subcamps. Die Kinder hatten an diesem Tag die Möglichkeit an verschiedenen Spielen und Aktionen, wie z.B. Sackhüpfen, Pfeifen basteln, Bogenschießen etc. teilzunehmen oder konnten die „Scouting“-Läden oder das Pfadfindermuseum besuchen. Zwischendurch gab es die Gelegenheit zu „Swoppen“! Die Kinder konnten hierbei ihre Halstücher mit den anderen Pfadfindern der verschiedenen Nationen tauschen.

Das Abendprogramm begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst und endete mit einer stimmungsvollen Band.

Am Sonntag um 11:15 Uhr startete unser 16 km langer Hike. Auf dem Weg warteten verschiedene Stationen auf uns, an denen wir bestimmte Aufgaben erfüllen mussten. Wir sind sogar ein kleines Stück mit einer Fähre gefahren. Am Lagerplatz angekommen freuten wir uns auf eine Abkühlung mit einem Fußbad.

Abends gab es ein internationales Büffet. Jede Nation/ Stamm stellte ein typisches Gericht des jeweiligen Landes/Bundeslandes vor und jeder durfte überall die leckeren Gerichte probieren.

Und schon war es Montag: Nach dem offiziellen Abschluss des Intercamps, bauten wir unser Lager ab und fuhren in Richtung St. Hubert. Am Marienheim angekommen, bekamen wir unsere Abzeichen für das Intercamp und verabschiedeten uns in der Abschlussrunde.

Uns allen hat das Intercamp sehr viel Spaß gemacht und wir haben einige Bekanntschaften geschlossen. Nächstes Jahr werden wir auf jeden Fall wieder dabei sein – dann heißt es: Intercamp 2012 in Paris!

 Bernadette Kursawa

Frühstück im Elternlager mit Blick auf die Zeltstadt
Frühstück im Elternlager mit Blick auf die Zeltstadt

Wölflings- Elternlager in der Eifel

Vom 02. bis zum 05. Juni fuhren die Wölflinge mit ihren Eltern und Geschwistern nach Simmerath in die Eifel. In diesem Jahr gab es über 60 Teilnehmer. Nach Pfadfindermanier wurde in großen Zelten übernachtet. Dank der Unterstützung einiger fleißiger Wölflinge und der Unterstützung der Eltern war am späten Nachmittag die gesamt Zeltstadt aufgebaut. Diese bot ein imposantes Bild, denn so viele Zelte standen dort noch nie zuvor. Nach einer kleinen Wanderung wurde gegrillt und schließlich endete der Abend am Lagerfeuer.

Am Freitagvormittag wurden in der Bannerrunde zwei Geburtstagskinder begrüßt. In Kolonne begaben wir uns danach zur Sommerrodelbahn. Da jedoch erst die Arbeit und dann das Vergnügen kommen, wurde der Berg zunächst umrundet. Dabei besuchten wir die Grotte und kamen an der Sägemühle vorbei. Manche nahmen eine sehr steile Abkürzung mitten durch den Wald, andere den etwas längeren Weg mit Pfadfindergesang. Oben an der Bahn wieder angekommen, gab es zunächst zur Stärkung ein Picknick und natürlich auch die Belohnung - die ersehnten Tickets für die Rodelbahn. Mit viel Spaß und vor allem Geschwindigkeit ging es mit den Bobs die Bahn immer wieder rauf und runter. Anschließend gab es Freizeit zur individuellen Gestaltung bis zum Abendessen. Manche Familien besuchten benachbarte Orte oder fuhren zum Platz zurück, um sich bei schönstem Wetter auszuruhen oder um zu spielen. Abends gab es am Feuer noch Stockbrot und es wurde mal laut und mal leise gesungen.

Unbemerkt hatten wir während dieser Lagerfeuerzeit Besuch aus St. Hubert bekommen. Dieser hatte sich nicht angemeldet, sondern lauerte in den Büschen und hatte es auf unser Banner abgesehen. Trotz einiger Umstände konnten wir das Banner verteidigen und darauf wurde noch bis spät in die Nacht mit den Eltern angestoßen.

Am Nächsten Morgen fand nach dem Frühstück die Stafette statt. In sieben Gruppen ging es bergauf und bergab um den Zeltplatz. Dort mussten Briefverstecke gefunden und verschiedene Aufgaben gelöst werden. Es wurde gespielt und gesungen. Hierbei kam auch die Prüfung des Pfadfinderwissens nicht zu kurz und auch die schnellste Gruppe beim Trangia-Kocher-Aufbau wurde ermittelt. Am Ende der Stafette, endlich am Platz angekommen, durfte jeder noch am Apfeltauchen teilnehmen und die Gruppen bauten aus Naturmaterialien wunderschöne Segelboote. Danach wurde sich erst einmal ausgeruht. Nach dem Abendessen war wieder Lagerfeuerzeit angesagt. Später gab es für alle Eltern, die zum ersten Mal dabei waren, ein traditionelles Ritual. Der heilige Stein wurde auch in diesem Jahr von vielen Eltern geküsst.

Nach einer viel zu kurzen Nacht, in der es leider regnete, wurde am nächsten Morgen nach dem Frühstück mit dem Abbau begonnen. Viele helfende Hände machten es möglich, dass wir am späten Nachmittag müde und erschöpft, aber glücklich, wieder in St. Hubert ankamen. Meiner Meinung nach, hat keins der Kinder an diesem Wochenende den Fernseher oder den Computer vermisst. Es geht also doch ohne!

 

Susanne Nöhles

 

 

Die Wölflinge in Hellenthal
Die Wölflinge in Hellenthal

Wölflingslager in Kall-Krekel

 

Vom 11. bis 13. März fuhren 21 Wölflinge mit ihren Leitern ins Frühjahrslager in ein Haus in der Eifel.

Nachdem die Zimmeraufteilung stattgefunden hatte, ging es an das Betten beziehen. Für den einen oder anderen Wölfling taten sich Welten auf. Die Routinierten, die nicht zum ersten Mal mitfuhren, hatten den Bogen raus - entweder x-mal zu Hause geübt oder zu zweit oder dritt das Problem gelöst. Andere hofften auf den Einsatz der Leiter, aber diese standen nur helfend zur Seite – jeder Wölfling musste es wenigstens versuchen und mithelfen. Nach getaner Arbeit konnten die Kinder das Haus und die Zimmer der Anderen erkunden. Neben der Teilnahme an verschiedenen Gesellschaftsspielen bestand nach dem Abendessen die Möglichkeit, für den nächsten Tag selbstständig Brownies zu backen.

 

Am nächsten Morgen fuhren wir mit einem gemieteten Bus zum Vogelpark Hellenthal. Mit einem Bollerwagen für unseren Proviant, zogen wir durch den Park. Gleich zu Beginn konnten wir uns die Greifvogelschau ansehen. Neben Falken, Adlern und Eulen, machten Bussarde ihre Flugrunden und zeigten uns ihr Können. Danach ging es weiter zu den Wild- und den Hängebauchschweinen. Da gab es viel zu lachen, vor allem als die kleinen Frischlinge sich etwas bekämpften. Anschließend durften wir mit der Tierpflegerin die Wildschweine füttern. Am Picknickplatz gab es einen kleinen Mittagssnack. Im Gaskocher bereiteten wir Würstchen zu und es gab Brot, Obst und Rohkost.

Besonders gut gefallen und sehr interessant waren die Jungtiere im Park! Einige Wölflinge wollten schon so manches Tierbaby aus dem Park schmuggeln. Aber auch die anderen Tiere wie Braunbären, Luchse, Dammwild, Kaninchen, Wildkatzen und Pfaue haben uns begeistert. Vor dem Antritt des Heimwegs, konnten wir uns noch auf dem Spielplatz austoben und unseren selbst gebackenen Kuchen genießen. Mit dem Bus ging es müde, aber froh zurück in unser Haus nach Kall-Krekel.

Nach dem gelungenen Ausflug mit wunderbarem Frühlingswetter, klang der Abend bei gemeinsamen Spielen, Malen und Basteln eines Pfadfindermemorys aus.

Nach dem Frühstück am Sonntag wurden die Taschen gepackt und die Zimmer aufgeräumt. Nachdem wir das Haus gemeinsam aufgeräumt hatten, machten wir uns auf den Weg Richtung Heimat. Die Rückfahrt verlief ziemlich ruhig. Einige sind nach wenigen Kilometern auf der Autobahn eingeschlafen- natürlich nicht die Fahrer!

Wir alle hatten ein schönes Wochenende in der Eifel und freuen uns schon auf das nächste Lager im Juni!

 

Susanne Nöhles

Die Pfadis im Frühjahrslager
Die Pfadis im Frühjahrslager

Frühjahrslager der Pfadi-Stufe

 

Am Freitag, den 25.02.2011, machten wir uns mit 12 Pfadfindern und Leitern auf den Weg nach Hauset in Belgien in der Nähe von Aachen. Dort erwartete uns ein Selbstversorger-Haus der Aachener Pfadfinder. Angekommen wurde das Haus erst einmal erkundet und die Zimmer zugeteilt.

Nach dem Abendessen wurde es gemütlich: Ein Feuer brannte im Kamin und es gab eine Diashow- weshalb die Jugendlichen recht zeitig freiwillig in den Zimmern verschwanden!

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück nach Aachen, wo wir eine Stadtralley machten! Im Anschluss hatten alle etwas Zeit zum Bummeln und Shoppen, bis der Regen einsetzte und wir froh waren, als wir uns wieder im Haus aufwärmen konnten: Die Einen mit heißem Kakao am Kamin, die Anderen beim Beautyprogramm im Waschraum. Gemeinsam bereiteten wir das Abendessen vor. Der Abend klang gemütlich am Feuer bei Stockbrot und Marshmellows aus.

Sonntagmorgen frühstückten wir gemeinsam ausgiebig, bevor das große Sauber machen anstand. Da (fast) alle mit anpackten war das auch schnell erledigt und wir machten uns auf den Rückweg nach St.Hubert.

Es war ein schönes Wochenende und wir freuen uns schon auf die nächsten Fahrten in diesem Jahr, wie das Intercamp in Belgien und das Sommerlager in Tydal, bei Flensburg.

 

Jennifer Niggemann

 

Wölflinge, Juffis und versteckte Pfadis bei der Karnevalsfeier
Wölflinge, Juffis und versteckte Pfadis bei der Karnevalsfeier

Pfadfinder feiern Karneval

 

Auch die Pfadfinder hatten sich für die fünfte Jahreszeit etwas Besonderes vorgenommen - Gemeinsam mit allen drei derzeit im Stamm vertretenen Altersstufen wurde eine große Karnevalsfeier im Saal des Marienheims gehalten. Die Leiterinnen und Leiter standen hierbei nur unterstützend zur Seite, verantwortlich für das Programm war in diesem Jahr die Pfadfinderstufe. Die zehn Mädchen und Jungen hatten für die Jungpfadfinder und die Wölflinge in ihrer Gruppenstunde ein buntes und abwechslungsreiches Programm vorbereitet. So feierten die Kinder ausgelassen beim Stopp-Tanz, ergatterten den letzten Stuhl bei der Reise nach Jerusalem oder übten sich im Tanzen mit Luftballons zwischen den Partnern.

 

Kathrin Horster